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 Medizin...
Manuela HH Offline

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Beiträge: 571

29.05.2012 15:12
Organspende antworten

Mehr als 1 000 Menschen sterben jährlich in Deutschland, weil in Deutschland Spenderorgane fehlen.

12 000 Menschen brauchen ein Organ. Die Wartezeiten betragen für Herz, Leber, Lunge bis zwei Jahre für Nieren bis zu fünf Jahren.

Es gibt ein Moment, wo jeder mit seinem Körper großzügig sein sollte.

Das neue Organspendegesetz soll Abhilfe schaffen.

Zwei Ängste gilt es zu zerstreuen:

Erstens wird niemand als Spender schlechter behandelt, im Gegenteil. zwei unabhängige Ärzte kümmern sich um eine zweifelsfreie Diagnose
und stellen unabhänig voneinander den völligen Ausfall des Gehirnes fest. Der Organspender muss hirntot sein.

Zweitens denkt so mancher: Na, meine Leber will keiner mehr haben.

Diese Entscheidung sollte man ebenfalls den Profis überlassen, man kann ja vieles brauchen, bis hin zur Hornhaut.

Viele fragen sich jetzt, ob sie die beim Abhobeln schon mal hätten sammeln sollen. Nein - die Rede ist von der Hornhaut am Auge, die einem anderen noch einen klaren Blick ermöglicht, wenn man selber die Augen schließt.

Aber die wenigsten Deutschen sind so weitsichtig, dies rechtzeitig zu regeln.

Unsere Nachbarn Österreich, Luxenburg und Polen machen es uns vor und zu unrühmlicher Importiermeister: Wer nicht dagegen ist, ist dafür. Einwandfrei, denn wenn man mit den Leuten vernünftig redet, ist praktisch keiner gegen Organspenden. Erst recht nicht, wenn man selber ein Organ braucht.

Und noch eine große Botschaft.

Selbst eine Spende zu Lebzeiten ist sicher!

Eine Niere zu spenden bringt kaum langfristige Gesundheitsrisiken, verkündet nach eine Analyse von mehr als 80 000 Lebendspenden das Fachblatt JAMA.
Die Operatation selbst ist bereits sicherer als jede andere.
Die Kosten zahlt die Krankenkasse des Organempfängers.
Und das Plus an Lebensqualität für den Empfänger ist noch gar nicht eingerechnet.


In Deutschland werden viel mehr Organe gebraucht als gespendet.

Bis 2013 werden die Krankenkassen alle Versicherten über 16 Jahre anschreiben und fragen, ob sie bereit sind, im Fall ihres Todes Organe zu spenden um so Leben zu retten.

Antworten muss man auf die Fragen nicht, doch die Krankenkassen werden im Abstand von 2 Jahren die Abfragen wiederholen.

Nur rund 18 % besitzen einen Spenderausweis.

Darum warten viele vergeblich auf eine Transplatation und sterben, bevor ein passendes Organ für sie gefunden ist.
Bis zu sieben Menschen kann ein Spender mit seinen Organen retten.

Hier ist eine Seite, wo man fast alle Fragen beantwortet bekommt, ebenso auch einen Organspendeausweis bestellen kann.


Lest und informiert Euch in Ruhe und dann trefft für Euch alleine die Entscheidung.

Ich besitze solchen Organspendeausweis und fühle mich sehr damit. Menschen auch nach meinem Ableben helfen zu können.


Mit lieben Grüßen Manuela


@M.Mueller

*Die Rechtschreibfehler die ihr findet, dürft ihr behalten*

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